Warum?

Sterben und Innovation?

Wir alle werden sterben. Wir wissen nur nicht, wann.

Warum tun wir uns alle dann so schwer damit, darüber zu reden, was jedem von uns – früher oder später – bevor steht? Macht uns das Unbekannte Angst? Wir alle sind Meister im Verdrängen, aber können wir trotzdem „Sterben lernen“?

„Wenn das Leben endlich ist, wann fangen wir endlich an zu leben?“, fragt Eckart von Hirschhausen in der ARD-Sendung „Hirschhausen im Hospiz“ vom 16.09.2019.

Und genau das ist mein Ansatz: wenn wir uns mit dem beschäftigen, wovor wir am liebsten davon laufen möchten, wenn wir hinschauen, uns auseinandersetzen und lernen, vielleicht wird dann die Angst vor dem Tod kleiner – und die Lust am Leben wächst!

Sterben und Innovation – geht das?

Wie kann man das Thema Sterben neu beleuchten, die Vermittlung von Wissen innovativer angehen, als bisher üblich – und dem Thema die Schwere nehmen?

Wie können wir Sterbenden – und uns – den Abschied „angenehmer“ und leichter machen? Können wir uns gegenseitig unterstützen? Wie kann man den Wust an Aufgaben, der nach dem Tod unserer Liebsten auf uns zukommt, übersichtlich strukturieren? Und wie kann ich dieses Wissen an andere weitergeben?

Ich mache Mut, über das Sterben und den Tod zu reden: je mehr fundiertes Wissen wir haben, desto kleiner wird unsere Angst vor dem Unbekannten.

Sterben ist Abschied, Schwere und Trauer – und trotzdem dürfen wir unserem eigenen Ende mit einem Augenzwinkern und Leichtigkeit begegnen, frei nach dem Motto: ich gehe schonmal vor, und du bleibst noch ein bisschen hier.

„Wenn Sie es wagen, sich mit dem Tod zu befassen, können Sie viel besser leben!“ sagt Vera F. Birkenbihl in einem ihrer Youtube-Videos. In diesem Sinne: lasst uns das Sterben lernen und das Leben feiern!

Wer?

Sabine Stengel

Ich verbinde unterschiedlichste Kompetenzen – als Ingenieurin strukturiere ich Komplexität; als Unternehmerin denke ich aus Sicht meiner Nutzer; als Innovationstrainerin verbinde ich Themen, die scheinbar nicht zusammen gehören – und entwickelt Neues daraus.

Als Trainingsdesignerin vermittele ich trockene Theorie lebendig; als Rednerin berühre ich und reiße mit; als Sachbuchautorin schreibe ich leicht, verständlich und einfühlsam; und als ehrenamtliche Sterbebegleiterin weiß ich, wovon ich spreche.

Zahlen und Fakten

Ingenieurin seit 1990
Unternehmerin seit 1996
Ehrenamtliche Sterbebegleiterin seit 2012
Innovationsmanagerin seit 2013
Vorbildunternehmerin seit 2014
Rednerin seit 2016
Sachbuchautorin seit 2018

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